Restaurierung

Großkmehlen Gottfried-Silbermann-Orgel

  • Gottfried-Silbermann-Orgel 1718
  • 2 Manuale und Pedal, 22 Register
  • restauriert 1995/96, dabei originalgetreue Nachschaffung der Klangkronen beider Manuale (8 Register), Wiederherstellung der originalen Windverhältnisse
  • Restaurierung des Gehäuses durch den Dresdner Restaurator Peter Taubert.
  • Patronin Johanna Eleonore verm. Generalin v. Brauße beauftragte Gottfried Silbermann am 11. 1. 1717 für 1000 Taler mit dem Bau dieser Orgel.
  • Die Orgel wurde vom Churfürstlich Sächsischem Capell-Organisten Christian Pezold abgenommen und der Gemeinde Großkmehlen am 30. November 1718 übergeben.
Orgel Grosskmehlen

Zöblitz/Erzgebirge Gottfried-Silbermann-Orgel

  • Gottfried-Silbermann-Orgel 1742
  • 2 Manuale und Pedal, 20 Register
  • restauriert 1996/97, dabei Rückführung auf Originaldisposition, originale Stimmtonhöhe und die originalen Windverhältnisse
  • Restaurierung des Gehäuses durch Restaurator Günther Alpha aus Schellenberg
Orgel Zoeblitz

Helbigsdorf/Erzgebirge Orgel von Gottfried-Silbermann

  • zweimanualige Orgel von 1728 mit 17 Registern
  • klangliche Restaurierung der Orgel im Jahr 1998
Orgel Helbigsdorf

Erfurter Orgel

Orgel Erfurt

Orgel in Kloster Grüssau/Polen

  • kleines einmanualiges Instrument der Josefskirche mit Pedal, 10 Register
  • nachweisbar ist die Existenz der Orgel ab 1696, vermutlich ist das Instrument ca. 50 Jahre älter
  • kurze Oktave in Manual und Pedal
  • für das Alter sehr hoher Bestand originalen Pfeifenwerkes
  • seitenspielig
  • 1993 – 1995 restauriert
  • Erbauer unbekannt, anderslautende Publikationen sind nicht richtig.
gruessau

Burgkapelle – Burg  Schönfels bei Zwickau

  • Positiv Burgkapelle Burg Schönfels bei Zwickau
  • Orgelpositiv eines unbekannten Erbauers restauriert 1986/87
  • Vor der Restaurierung waren nur noch das Gehäuse, einige Teile von Windladen und etwa 50% des Pfeifenwerks vorhanden.
    Das Positiv wurde 1992 bei den “Tagen alter Musik” in Herne gezeigt.
Orgel Schönfels

Silbermannorgel in der Kirche zu Frankenstein bei Oederan

  • Orgel mit 1 Manual und Pedal mit 13 Registern
  • Baujahr 1753
  • letzte erhaltene Silbermann-Orgel im Dresdner Kammerton, in dem ursprünglich auch die Orgel der Dresdner Frauenkirche gestimmt war
  • Restaurierung des Gehäuses durch Günther Alpha, Schellenberg
Orgel Frankenstein

Migendt-Orgel in Ringenwalde/Uckermark

  • letzte erhaltene Kirchenorgel des Orgelbauers Johann-Peter Migendt, Schüler von Joachim Wagner
  • restauriert und teilweise rekonstruiert im Jahr 2006
  • letzter original erhaltner 4′-Prospekt Joachim Wagners und seiner Schüler
  • ca. 80% der originalen Metallpfeifen sind noch erhalten, die originalen Holzpfeifen sind nicht erhalten
  • rekonstruiert sind die Windladen, alle Trakturen, die Holzpfeifen, die fehlenden Metallpfeifen, die gesamte Spielanlage
  • Zimbelsternanlage und Posaunenengel waren noch original erhalten, allerdings nicht mehr in Funktion, beide sind wieder verwendbar – die Posaunenengel heben beim Ziehen der Manualtrompete die Posaunen an
  • zusätzlich zur originalen Orgel wurde ein Pedalwerk eingebaut, wie es Johann-Peter Migendt in der Orgel der Schloßkirche Stettin gebaut hat, dieses befindet sich in einem extra Gehäuse, für den Einbau waren keine Eingriffe in originale Substanz notwendig
  • Derzeit findet noch die Restaurierung des Orgelgehäuses statt

Migendt-Orgel Ringenwalde

Migendt-Orgel Ringenwalde